Der richtige Hochzeitsfotograf
So wichtig die vielen Details (Dekoration, Band, Buffet, Blumenschmuck usw.) einer Hochzeitsfeier auch sind, so vergänglich sind meist sie auch. Das, was im Idealfall noch nach Jahrzehnten immer wieder Erinnerungen an den schönsten Tag des Lebens weckt, sind die Hochzeitsfotos.
Aus dieser Überlegung heraus finde ich es besonders wichtig, sich bereits bei der Auswahl des Hochzeitsfotografen einige Gedanken zu machen.
Hier meine Tips , die dabei behilflich sein können :
- Budgetrahmen
Jeder muss natürlich für sich selbst entscheiden, wie viel er für welches Detail der Hochzeitsfeier investieren mag. Doch gerade bei den Dienstleistungen wie der Fotografie gilt häufig “you get what you pay for”. Entsprechend lohnt es sich immer zu prüfen, ob die eingeholten Angebote auch dem eigenen Anspruch an Qualität und Umfang genügen. Zumal sich manche “Angebote” im Nachhin noch als Kostentreiber entpuppen – so z.B., wenn zwar das Hochzeitsshooting zu einem (günstigen) Festbetrag angeboten wurde, im Anschluss aber jeder einzelne Abzug bzw. jede einzelne Datei für viel Geld (auch von Freunden und Verwandten) nachgekauft werden muss. - Beratungsgespräch
Hochzeitsfotografie ist Vertrauenssache – schließlich lässt sich der schönste Tag des Lebens nicht beliebig wiederholen. Was aber, wenn man plötzlich erst bei der Hochzeit feststellt, dass man einfach keinen “Draht” zum Fotografen findet? Entsprechend finde ich es wichtig, bereits vor Vertragsabschluss persönlichen Kontakt miteinander aufzunehmen. Das kann telefonisch erfolgen – besser ist aber immer ein persönliches Treffen. Denn spätestens bei der Absprache der Details merken sowohl das Brautpaar als auch der Fotograf, ob die “Wellenlänge” stimmt – womit den gelungenen Hochzeitsfotos nichts mehr im Wege steht. - Foto, Fotos, Fotos
Jeder Fotograf entwickelt im Lauf der Zeit seinen eigenen Stil, der sich allerdings nicht zwingend mit den Vorstellungen eines jeden Brautpaares decken muss. Umso wichtiger ist es deshalb, einen Fotografen zu finden, der den eigenen Wünschen und Anforderungen entspricht. Damit lohntsich auch hier der Vergleich der einzelnen Angebote – man merkt recht schnell, was einem gefällt und was nicht. - Durchgängige Qualität
Man muss kein Profi sein, um bei 1000 Fotos ein paar schöne Bilder abzuliefern. Aber reichen “ein paar” Bilder für eine gelungen Hochzeitsreportage? Ich denke nicht – die Kunst ist es ja, eine komplette Hochzeit auf einem durchgängig hohen (Bild-)Niveau zu begleiten. Von daher solltet ihr Euch beim Fotografen nicht nur einzelne schöne Fotos von diversen Paaren zeigen lassen, sondern auch mal eine komplette Hochzeit. Die qualitative Beständigkeit des Fotografen lässt sich so gut erkennen. - Papier oder Datenträger
Jeder Fotograf vertritt eine eigene Philosphie, wenn es um die Übergabe der fertigen Bilder geht. Gegen klassische Fotoabzüge auf Papier ist generell nichts einzuwenden (solange die Bestellung der Bilder nicht kostenintensiver wird als das eigentliche Hochzeitsshooting, siehe oben), universeller sind allerdings digitale Fotodateien.
Entsprechend gibt es bei mir immer alle entwickelten Fotos in voller Auflösung (je nach Beschnitt 8-22 Megapixel) auf DVD. Was Ihr damit dann macht (Abzüge, Poster, Fotobuch etc..) ist allein Eure Sache. - Keine Buchung ohne Vertrag
Ihr habt inzwischen alle Hürden gemeistert und “Euren” Fotografen gefunden? Prima, dann bleibt nur noch der Vertrag. Vertrag?
Genau – denn was im ersten Moment nur unnötig bürokratisch klingt, ist ein wichtiger Bestandteil der Buchung und eine wichtige Versicherung für den Fall der Fälle. Entsprechend werden im Shootingvertrag alle kleinen und großen Details geregelt (Preis / Ort der Trauung / Ist eine Anzahlung zu leisten? / Ist ein Fotobuch inklusive? / Was ist, wenn die Hochzeit auf Grund höherer Gewalt nicht stattfinden kann? / usw.). Diese Fixierung ist wichtig, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt.
Klingt aufwändig? Keine Sorge: Die meisten Fotografen haben eigene Vertragsvorlagen, so das ihr Euch darum nicht auch noch kümmern müsst.
Trotzdem gilt aber auch hier: Aufmerksam und ohne Zeitdruck durchlesen!


